Geschichte des Ortsteils Abenden
Abenden, von den Bergen des Flusstales der Rur umgeben, zählt zu den idyllischen Wohnplätzen der Eifel. Die ältesten Siedlungsspuren weisen in die keltische Zeit, wie Reste einer Wallburg zeigen. Eine seit vorgeschichtlicher Zeit kontinuierliche Besiedlung dieses günstig gelegenen Platzes ist nicht ausgeschlossen. Schon der Name "Abenden", aus dem germanischen Wortstamm, deutet darauf hin.
Als Beweis für lebhafte, römerzeitliche Besiedlung gibt es genügend Bodenfunde, die an zahlreichen Stellen noch bis in die heutige Zeit gemacht wurden. Darunter Reste einer Wasserleitung aus Buntsandstein.
Abenden liegt an der alten Römerstraße Conzen-Zülpich, die bis heute noch den Namen "Conzenstraße" trägt. Die jetzige Ortslage geht auf eine fränkische Siedlung zurück.
Zeitweise war Abenden Zollamt der Jülicher Grafen.
Ein eigenartiger Trennungsstrich ging wegen der Pfarrzugehörigkeit bis 1804 mitten durch die kleine Ortslage. Von der Palanderstraße geteilt, gehörte seit dem Ausgang des Mittelalters die eine Hälfte zur Pfarrei Wollersheim, die andere zur Pfarrei Berg. Erst im 16. Jh. baute man eine dem hl. Martin geweihte Kapelle, die bis 1865 existierte und zwischenzeitlich durch eine neue Kapelle ersetzt wurde.

