Die Geschichte des Ortsteils Schmidt
Der Ursprung des Ortes Schmidt ist, wie Ausgrabungen gezeigt haben, auf eine römische Siedlung zurückzuführen, die später von den Franken übernommen wurde. Diese Annahme wird noch durch zahlreiche Funde im Ort selbst als auch im Bereich des "Buhlert" gefestigt.
Die um Schmidt gelegenen "Orte" mit der Endung "-scheidt" wie Harscheidt, Froitscheidt, Kommerscheidt wurden bereits 1447 geschichtlich erwähnt. Eine fränkische Hofanlage in Harscheidt ist bis heute noch erhalten.
Die Bezeichnung Schmidt taucht erstmals im 16. Jh. auf und ist mit aller Wahrscheinlichkeit von dem Wort Schmiede abgeleitet. Zur damaligen Zeit war Schmidt reich an Erzlagern, wovon heute noch ein Hochofen aus der napoleonischen Zeit zeugt. Bis vor dem 2. Weltkrieg wurde in Schmidt eine intensive Holzköhlerei betrieben.
Die erste geschichtlich erwähnte Kirche stammt aus dem Jahre 1685 und wurde im letzten Krieg zu 90 Prozent zerstört. Durch intensiven Einsatz der Bevölkerung konnte die Kirche nach dem Krieg wieder aufgebaut werden. Sie trägt heute noch scherzhaft die Bezeichnung "St. Mokka", da sie auch aus Erlösen des Kaffeeschmuggels aufgebaut wurde. In der Dorfkapelle befindet sich noch ein altes Holzkreuz aus dem Jahre 1780. Nicht zu vergessen ist eine "Eifeler Pieta" von 1320 die in der Kriegergedächtniskapelle zu finden ist.

