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Stadt Nideggen

Schüler und Schülerinnen der KGS Embken erhalten Klimaschutzpreis 2020

Westenergie zeichnet die Schule für aktiven Klimaschutz aus

Der Klimaschutzpreis der Westenergie 2020 würdigt lokale Projekte, die in besonderem Maße zum Klima- und Umweltschutz beitragen. Dazu zählen Klima- und Umweltschutzaktivitäten, die die Umweltbedingungen in den Kommunen erhalten oder verbessern und so auch Lebensräume erhalten.

Jetzt hat die Stadt Nideggen einen Preisträger ausgewählt. Die Urkunde und das symbolische Preisgeld von insgesamt 1.000 Euro wurden von Marco Schmunkamp, Bürgermeister der Stadt Nideggen, mit den herzlichsten Glückwünschen von Westenergie-Kommunalbetreuer Walfried Heinen an die Schülerinnen und Schüler der „Drachenklasse“ der Katholischen Grundschule Embken übergeben. 

Eine größere Preisübergabe mit vielen Gratulanten konnte wegen der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden.

Die Kinder der „Drachenklasse“ freuten sich sehr über den Preis für ihr Engagement 2020. Diesen erhielten sie, da sie auf dem Gelände des ehemaligen Schulgarten eine kleine Obstbaumwiese angelegt haben. Dort haben sie fünf Apfelbäume gepflanzt, Goldparmäne, Ontario, Jonagold, Cox Orange und Gravensteiner. Mit fachlicher Unterstützung durch Herrn Krämer, der sich ehrenamtlich mit Obstbäumen und deren Pflanzung beschäftigt, wurden die Bäume sachgemäß eingepflanzt. In die vorbereiteten Löcher wurde ein Verbissgitter eingebracht, um Wühlmäuse abzuhalten und so die Wurzel zu schützen. Des Weiteren wurden die Stämme mit einer Manschette vor Wildverbiss geschützt. Die Kinder gießen und „kontrollieren“ ihre Bäume regelmäßig und schauen von Zeit zu Zeit nach, ob es den Bäumchen gut geht. Bei der fachgerechten Pflege und Schnitt der Bäume helfen die Eltern der Schulkinder sowie die Schule mit.

Das Projekt, welches im Rahmen der Nationalparkschule umgesetzt wurde, ist langfristig und nachhaltig angelegt. Daraus ergeben sich für die Schülerinnen und Schüler weitere Aufgaben, wie z. B. Gießen, Pflege, Ernte, Verarbeiten und Verwendung der Früchte, sowie auch neue Projekte. Folgen sollen der Bau von Nisthilfen für Vögel, der Bau von Steinkauz-Röhren und eines Insektenhotels. Auch das Anlegen einer Wildblumenwiese steht auf dem Stundenplan.

Die finanzielle Zuwendung von Westenergie wird in weitere Projekte für den Erhalt von Lebensräumen der Tier- und Pflanzenwelt investiert und ist so ein aktiver Beitrag zum Klima- und Umweltschutz.

Seit 1995 macht der Westenergie-Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten bereits mehr als 7.000 Projekte die Auszeichnung. Der Preis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt und ist je nach Größe der Kommune mit bis zu 5.000 Euro dotiert. Die Gewinner ermitteln eine Jury aus Vertretern der Kommune und von Westenergie. Voraussetzung ist, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient. Und das Besondere: Keiner der Bewerber geht leer aus. Erhält ein Bewerber keine Auszeichnung, gibt es einen Sachpreis.

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Bildnachweise

  • Alexandra Schröder

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