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Stadt Nideggen

Zentrales Mahnmal wurde in Nideggen eingeweiht

Am Sonntag, dem 08. Mai 2022 wurde das zentrale Mahnmal für die Opfer der NS-Diktatur in Nideggen eingeweiht.

Anlässlich des 77. Jahrestages der Befreiung Deutschlands vom NS-Regime am 8. Mai 1945 haben sich am Abend des 08.05.2022 zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in Nideggen am Zülpicher Tor eingefunden und der feierlichen Einweihung des zentralen Mahnmals für die Opfer der NS-Diktatur beigewohnt.

Nach seinen Begrüßungsworten enthüllte Bürgermeister Schmunkamp gemeinsam mit der stellvertretenden Landrätin Astrid Hohn das Mahnmal.

Das Denkmal selbst wurde von den Künstlern Sabine Berinskat und Karl Brengmann erschaffen und trägt den Titel HOFFNUNG. Es stellt ein rostendes geöffnetes Tor dar, aus welchem eine Friedenstaube gen Himmel fliegt.

Das Mahnmal umfasst eine Schrifttafel aus Edelstahl, auf welcher zum Gedenken aller, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden und umkamen, sowie aller Vermissten, Gefallenen und Ziviltoten des Zweiten Weltkrieges aufgerufen wird, sowie die Aufforderung, für die Verteidigung unseres demokratischen Rechtsstaates einzutreten und sich Hass und Hetze entgegen zu stellen. 

Der Bürgermeister verlas im weiteren Verlauf Texte zum grausamen Schicksal von Fremdarbeitern, die zur Zwangsarbeit ins Reichsgebiet verschleppt wurden und zum Schicksal der Familie Josef Nathan, welche bis zur ihrer Emigration im Jahr 1938 in Embken lebte.

Pfarrer Kurt-Josef Wecker der Katholischen Pfarrgemeinde St. Joahnnes Baptist und Pastorin Vera Schellberg von der Evangelischen Kirche segneten das Mahnmal mit einer ökumenischen Zeremonie ein.

Musikalisch begleitet wurde die Festveranstaltung von den Mitgliedern des Nideggener Kirchenchors unter Leitung von Kerstin Kreitz. Sie intonierten das Lied Shalom. Die Botschaft des Liedes heißt: „Der Friede sei mit dir“. 

Tenor aller an diesem Abend gesprochenen Worte war die eindringliche Mahnung, der menschlichen Schicksale des NS-Unrechtsregimes zu gedenken und miteinander für Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit, gegen Antisemitismus und Rassismus einzutreten, damit es nie wieder zu solchem Unrecht kommt. 

Weitere Fotos zur Einweihungsfeier finden Sie unter nachstehendem Link:

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